Foto: Käse Alter Wenzel auf Holzbrett

Der Schwarze Wenzel ist wieder da!

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Viele Käseliebhaber freuen sich Jahr für Jahr wenn es wieder Zeit für den Schwarzen Wenzel der Biomolkerei Söbbeke ist. Er trägt einen tiefschwarzen Mantel, ist zwölf Monate gereift und unwiderstehlich im Geschmack.

Handwerklich gekäst und auf traditionellen Fichtenbrettern gereift, überzeugt die Münsterländer Köstlichkeit durch ein kräftiges Aroma. Sein würziger Geschmack in Verbindung mit einem Fettgehalt von 50 Prozent passt perfekt zu einem vollmundigen Glas Rotwein. Der Schwarze Wenzel ist ab September in einer limitierten Auflage von 11.111 Laiben an ausgewählten Käsetheken für ca. 2,69 Euro UVP pro 100 Gramm erhältlich – in diesem Jahr auch erstmalig im neuen Design.

 Wie kam der Käse zu seinem Namen?

Denn der Schwarze Wenzel wurde nach einem gefürchteten Gerichtsvollzieher aus dem Münsterland benannt. Wem er eine Marke an Truhe oder Schrank klebte, der wurde sprichwörtlich „gewenzelt“. Dabei war der Gerichtsvollzieher ein von Grund auf guter, würdevoller Mensch, der noch mehr als seine säumigen Zahler unter der Macht seines Amtes litt. Um dieser sagenhaften Gestalt des Münsterlandes ein Denkmal zu setzten, haben die Käsemeister der Biomolkerei Söbbeke den Schwarzen Wenzel kreiert: Ein vollmundiger Hartkäse in limitierter Stückzahl, der die nötige Reife mitbringt, mit der auch Herr Wenzel sein Amt vollzog.

Der Schwarze Wenzel der Biomolkerei Söbbeke:
•    Hartkäse 50 % Fett i. Tr.
•    Zutaten: Kuhmilch aus kontrolliert biologischem Anbau, Speisesiedesalz, mikrobielles Lab, Säuerungskulturen
•    Erhältlich in ausgewählten Käsetheken für UVP 2,69 Euro pro 100 Gramm

Tipp für Vegetarier:

Durch Einsatz von mikrobiellem Lab ist der Schwarze Wenzel auch für Vegetarier gut geeignet. Bei anderen Hartkäsesorten, wie zum Beispiel Parmesan, kommt häufig ein Enzym-Gemisch aus Kälbermägen zum Einsatz, welches für die Milchgerinnung verwendet wird. Dieses Enzym-Gemisch wird auch als tierisches Lab bezeichnet. Der Schwarze Wenzel hingegen ist vegetarierfreundlich und somit, zumindest in den kommenden Wochen, eine  Alternative zum Parmesan.